Aufbau eines Netzwerks für Forschung und Innovation

Es wird ein dezentrales, regionales Innovationsnetzwerk aufgebaut, das für Forschung, Innovation und Knowhow-Transfer die Bedarfe der Region systematisch mit Hochschulen, Kommunen, Unternehmen und Förderprogrammen verbindet
Handlungsfelder
Was wir langfristig erreichen wollen
Wenn das Schlüsselprojekt umgesetzt ist, hat Oberfranken-Ost seine Position als aktive Innovationsregion gesichert, ausgebaut und sichtbar gemacht: Unabhängig von Fördermitteln und bundespolitischen Entscheidungen werden insbesondere die bestehenden Energiedaten der Region einheitlich fortgeschrieben und dezentrale Geschäftsmodelle fachlich beraten.
Womit wir anfangen
  • Ziel-, Aufgaben- und Zuständigkeitsklärung zwischen Akteuren in den Bereichen Forschungsmanagement und Innovationsmanagement im Rahmen einer Auftaktveranstaltung und einer daraus resultierenden Stakeholder-Befragung; auch Erfassen von Erfahrungen mit vergleichbare Ansätzen in der Vergangenheit (z.B. TAO) und international diskutierten Modellen (z.B. NoREST)
  • Entwicklung eines Konzepts für ein aktives Netzwerk mit sehr flachen Hierarchien und einer Leit- und Koordinierungsstelle, die Akteuren in der Region Zugang zu Projektergebnissen und zu Fördermitteln verschafft
  • Etablierung eines für alle Innovationsvorhaben zugänglichen Informationspools mit Daten zur Region (inkl. Stromnetze, geplante Anlagen, kollektive Versorgungsmodelle); Identifikation eines Akteurs, der ohne Zielkonflikt den Pool managen und unter Berücksichtigung von Datenschutzanforderungen relevanten Akteuren innerhalb (und ggf. außerhalb) der Region zugänglich machen kann
  • Gespräche mit potenziellen Fördergebern für den Aufbau und dauerhaften Betrieb eines solchen Netzwerks (z.B. Stiftungen, ZIM-Förderprogramm, Interreg A/B)
Was kurz- und mittelfristig rauskommen soll
  • Regelmäßiger, formaler Austausch zwischen den Forschungs- und Innovationsträgern untereinander und mit innovationswilligen Unternehmen und Kommunen unter Nutzung von Schnittstellen zu anderen Netzwerken in der Region ist etabliert.
  • Eine Liste mit Unternehmensnamen, die sich für energietechnische Fachfragen an die Leitstelle des Forschungs- und Innovationsnetzwerks gewandt haben inklusive der daraufhin gegebenen Auskünfte, wird intern kontinuierlich geführt und bei Bedarf in der Kommunikation genutzt.
  • Eine Liste von Kommunen und Unternehmen, die von der Leitstelle und den Netzwerkmitgliedern proaktiv bei der Fördermittelbeantragung unterstützt wurden, ist frei verfügbar.
  • Bei zwei bis drei Förderprojekten im Bereich der angewandten Forschung, erhält das Netzwerks als Ganzes als Partner Fördermittel.
  • Eine funktionsfähige Informations- und Wissensplattform, macht u.a. die in B2 entwickelte „gemeinsame Datenplattform“ und das „Positionspapier der EVU und Netzbetreiber“ zugänglich und wird langfristig betreut und verstetigt.