Mobilitätskonzepte und ihre Umsetzung in Quartieren und Gewerbeparks
Interessierte Städte und Gemeinden in Oberfranken-Ost entwickeln für ausgewählte Quartiere und Gewerbeparks integrierte Mobilitätskonzepte und pilotieren erste Maßnahmen – im Zusammenhang mit Energiewende, Flächennutzung und betrieblicher Organisation. Im Mittel-punkt stehen bedarfsgerechte Lösungen (Car-Sharing, ÖPNV, Rad- und Fußwege, Ladeinfrastruktur, betriebliches Mobilitätsmanagement, E-Fahrzeuge als flexible Speicher).Handlungsfelder
Was wir langfristig erreichen wollen
Mobilität in Oberfranken-Ost wird alltagstauglicher, klimafreundlicher und flächeneffizienter organisiert. Statt an überwiegend fossiler Individualmobilität festzuhalten, entstehen integrierte Lösungen für Wegeketten, Versorgung, Pendel- und betriebliche Verkehre. Das verbessert Klimaschutz und Aufenthaltsqualität und erhöht die regionale Resilienz. Langfristig verbindet der Ansatz Energie- und Verkehrswende und senkt über Elektrifizierung, lokale Ladeinfrastruktur und flexible Stromnutzung die Abhängigkeit von importierten fossilen Energieträgern.
Womit wir anfangen
- Wir identifizieren geeignete Quartiere und Gewerbeparks, in denen Mobilitätsprobleme, energetische Fragestellungen und Umsetzungsbereitschaft zusammenkommen, und führen eine Bestandsaufnahme zu Pendelströmen, Erreichbarkeit, Stellplatzsituation, Aufenthaltsqualität, Ladeinfrastruktur und Mobilitätsbedarfen durch.
- Integrierte Mobilitätskonzepte für Unternehmen und Kommunen mit konkreten Umsetzungsbausteinen für ausgewählte Quartiere und Gewerbeparks werden ausgearbeitet.
- Erste Pilotmaßnahmen werden sichtbar gemacht (Mobilitätsstationen, Sharing-Angebote, Ladeinfrastruktur, neue Wegeführungen). Übertragbare Modelle werden erfasst, beschrieben und kommuniziert.
Wer mitmacht
Städte und Gemeinden in Abstimmung mit dem SREK-Kernteam (A1) und ggf. den Quartiersmanagements (E5); je nach Ausrichtung Unternehmen und Gewerbeparkbetreiber, Stadtwerke, Verkehrsunternehmen, Netzbetreiber, Planungsbüros, Eigentümer, Kammern, Handwerk und Beschäftigtenvertretungen; Einbindung der ILE- und Nachbarregionen
Leitung: interessierte Städte und Gemeinden
Pate: Stadt Bayreuth
Was wir einsetzen wollen
Die Maßnahme wird modular aufgebaut: Konzept, Beteiligung, Pilotmaßnahmen und Infrastruktur werden getrennt betrachtet und jeweils mit passenden Förder- und Eigenmitteln hinterlegt. Geprüft werden Fördermöglichkeiten für nachhaltige Mobilität, Ladeinfrastruktur, kommunalen Klimaschutz und Quartiersentwicklung. Sinnvoll ist ein stufenweises Vorgehen: erst Analyse und Pilotierung, dann Ausbau.
Wann es passieren soll
Startzeitpunkt: kurz-/mittelfristig bei vorhandener kommunaler und betrieblicher Bereitschaft
Konzepterstellung: 6–12 Monate
Pilotierung erster Maßnahmen: ab dem 2. Jahr