Früh reden statt spät streiten: Methoden der Beteiligung bei Konflikten der Energiewende

Wir bauen ein interkommunales Konfliktmanagementsystem für konfliktträchtige Energie- und Infrastrukturprojekte auf. Es kommt zum Einsatz, sobald sich gesellschaftliche Spannungen ab-zeichnen – möglichst jedoch bereits vorher. Unabhängige Mediatorinnen und Mediatoren un-terstützen die Beteiligten dabei, Interessen und Bedürfnisse zu klären, tragfähige Lösungen zu entwickeln und verhärtete Auseinandersetzungen zu vermeiden.
Handlungsfelder
Was wir langfristig erreichen wollen
Konflikte werden frühzeitig, professionell und nach einheitlichen regionalen Standards bearbeitet. Politik und Verwaltung gewinnen Handlungssicherheit, Vorhaben werden gesellschaftlich tragfähiger und das Vertrauen in kommunale Entscheidungen wird gestärkt.
Womit wir anfangen
  • Wir definieren einen Kriterienkatalog für konfliktbehaftete Vorhaben und berücksichtigen dabei Erfahrungen aus der Vergangenheit.
  • Ein regionales Verfahren regelt, wann und wie das Konfliktmanagement aktiviert wird. Konfliktfälle werden professionell begleitet, ausgewertet und Erfahrungen geteilt.
  • Wir entwickeln mit externen Fachleuten aus Konfliktkommunikation und Akzeptanzmanagement ein fallspezifisches Verfahrensdesign und bauen ein hybrides Formatset (Vor-Ort-Dialoge, mobile Gesprächsangebote, Fokusgruppen, digitale Beteiligungsfenster) auf.
  • Ein daraus entstehender praxisnaher Baukasten mit Deeskalationsstrategien und -Techniken soll allen Kommunen zur Verfügung stehen.
  • Kommunalverwaltungen und Kommunalpolitiker werden parteiübergreifend in gewaltfreier Kommunikation und mediativen Techniken geschult.
  • Der praxisnahe Baukasten mit Deeskalationsstrategien und -Techniken steht allen Kommunen zur Verfügung und wird in der regionalen Kommunikation genutzt.