Handlungsfeld auswählen
Wahrnehmen – Mitverdienen – Mitgestalten
UNSER BILD VOM JAHR 2030 UND DARÜBER HINAUS
Die ökonomische Teilhabe an der Energiewende ist in an belebten Orten besonders sichtbar. Erfolge und Potenziale werden dort so kommuniziert, dass neue Akteure zum Handeln motiviert werden.
Schlüsselprojekte:
Auf was wir bauen können
- Energiewende wird von Schlüsselakteuren ausdrücklich als gesellschaftliche Gemeinschaftsaufgabe verstanden
- Akzeptanz, Beteiligung und lokale Wertschöpfung wurden früh im Prozess adressiert
- Kommunen sind als lokale Vermittler und Umsetzungsakteure eingebunden
- Schlüsselprojekte zu Kommunikation, dezentraler Energiewende, Sichtbarkeit und Konfliktbeteiligung liegen vor
- Ansätze für Bürgerenergie, Energy Sharing und lokale Nutzung sind pilothaft vertreten und strategisch im Maßnahmenkatalog angelegt
Wo wir besser werden müssen
- Akzeptanz für Flächen, Netze und große Energieanlagen ist nicht gesichert
- Belastungen und Nutzen der Energiewende sind räumlich und sozial ungleich verteilt
- Komplexität des Energiesystems erschwert Verständlichkeit und informierte Beteiligung
- Beteiligungsformate erreichen nicht automatisch alle relevanten Gruppen
- Konfliktbearbeitung ist als Umsetzungsrisiko noch stärker zu institutionalisieren
Was uns Chancen eröffnet
- Frühe, transparente Beteiligung kann Konflikte reduzieren und Projektqualität erhöhen
- Lokale Wertschöpfungs- und Beteiligungsmodelle können Akzeptanz und Legitimation stärken
- Digitale Plattformen und sichtbare Projekte können Transparenz und Lernfähigkeit erhöhen
- Quartiers- und kommunales Energiemanagement kann technische Transformation lokal übersetzen
- Konfliktarchitektur kann Beteiligung von reaktiver Kommunikation zu präventiver Risikosteuerung entwickeln
Was uns stören könnte
- Späte Konflikte können Genehmigungen, Flächenbereitstellung und politische Rückendeckung gefährden
- Steigende Kostenbelastungen können Akzeptanz für Energieumbau schwächen
- Beteiligung ohne erkennbare Wirkung kann Vertrauen beschädigen
- Desinformation und Polarisierung können sachliche Abwägungen erschweren
- Natur-, Landschafts- und Heimatbezüge können technische Standortlogiken überlagern