Energieplanungsprozesse auf Basis von regionalwirtschaftlichen Kriterien
Wir stimmen – im Rahmen der Aufgaben des Regionalen Planungsverbands – Planungsprozesse für Infrastrukturprojekte auf Basis regionalwirtschaftlicher Aspekte ab. Anhand von Best-Practice-Beispielen erarbeiten wir einen Kriterienkatalog, der regionalwirtschaftlich sinnvolle Planungsprojekte bevorzugt, und stellen ihn bereit. Grundlage sind Windkraftvorranggebiete, der Bewertungsbogen für Freiflächen-Photovoltaikanlagen sowie die Ergebnisse der anderen Schlüsselprojekte in diesem Handlungsfeld.Handlungsfelder
Was wir langfristig erreichen wollen
Oberfranken-Ost soll über eine abgestimmte, konfliktärmere und rechtssichere Flächenstrategie für Anlagen erneuerbarer Energien und Speicher verfügen. Kommunen erhalten transparente Planungssicherheit, Projekte werden deutlich schneller umsetzbar und wenig aussichts-reiche Vorhaben frühzeitig erkannt. Die Optimierung planungsrechtlicher Arbeitsprozesse stärkt zu-gleich die operative Kooperation von Energieversorgern und Netzbetreibern (vgl. Projekt "Aufbau einer strategischen Energieversorgungskooperation").
Womit wir anfangen
- Positionierung des Themas in der Regierung Oberfranken (Ist-Analyse über eine Master-Arbeit)
- Konzeption und Beantragung eines geförderten Modellprojekts zur Erarbeitung eines Kriterienkatalogs für die Ausweisung von Vor-ranggebieten für Energieinfrastruktur
- Aufbau einer „Taskforce Planungsprozesse“ im Abgleich mit den Personalkapazitäten im Planungsverband
- Ausarbeitung von Möglichkeiten und Chancen zur Optimierung von Kooperationsprozessen der Energieversorger und Netzbetreiber.
Was kurz- und mittelfristig rauskommen soll
- Eine regional abgestimmte Flächen- und Standortstrategie zur Planung von Erneuerbaren Energien-Anlagen, Speichern sowie Infrastruktur ergänzt den Regionalplan: Diese gilt als Blaupause für weitere Planungsverbände in Bayern.
- Ein Kriterienkatalog zur Flächenbewertung durch Kommunen
- Ein Pilotprojekt zur Ausweisung von Energievorranggebieten ist umgesetzt.
Wer mitmacht
Regierung von Oberfranken und Gebietskörperschaften; Mitarbeit über Arbeitsstrukturen aus Projekten "Aufbau einer strategischen Energieversorgungskooperation" sowie bedarfsbezogen "Aufbau eines Netzwerks für Forschung und Innovation"
Leitung und Pate: Regionaler Planungsverband
Was wir einsetzen wollen
Die Initiierung erfolgt niedrigschwellig über die Kooperation mit einer Forschungseinrichtung (Masterarbeit). Für die Erarbeitung des Kriterienkatalogs werden Fördermittel als MORO-Modellvorhaben der Raumordnung beantragt. Der Regionale Planungsverband, die Regierung von Oberfranken und die Gebietskörperschaften bringen Personalkapazitäten ein.